Reibscheibenkupplung
Eine Reibscheibenkupplung an Gelenkwellen von Traktoren dient dem Schutz von Arbeitsgeräten vor Überlastung. Sie trennt die Kraftübertragung, wenn ein bestimmtes Drehmoment überschritten wird, und verhindert so Schäden an der Maschine. Die Kupplung rutscht dann durch, anstatt die volle Kraft zu übertragen.
Funktionsweise:
Die Reibscheibenkupplung besteht aus Reibscheiben, die durch Federdruck gegeneinander gepresst werden.
Bei normaler Belastung übertragen die Reibscheiben das Drehmoment ohne Schlupf.
Wird das eingestellte Drehmoment überschritten, rutschen die Reibscheiben aneinander vorbei.
Dies verhindert, dass das Gerät überlastet wird, und schützt so vor Schäden.
Bedeutung für Traktoren:
Gelenkwellen übertragen die Kraft vom Traktormotor zu Anbaugeräten wie Fräsen oder Kreiseleggen.
Diese Geräte können hohe Drehmomente benötigen, aber auch anfällig für Überlastung sein.
Die Reibscheibenkupplung schützt die Geräte vor Beschädigungen durch zu hohe Drehmomente.
Sie ermöglicht es, dass die Gelenkwelle weiterläuft, auch wenn das Arbeitsgerät blockiert.
Dadurch wird die Gefahr von Schäden an der Gelenkwelle oder dem Gerät verringert.